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Historie

2012 – DBAG schließt Fundraising für DBAG Fund VI ab: 700 Millionen Euro Investitionszusagen für Mittelstands-Buy-outs

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat das Fundraising für ihren neuen Private-Equity-Fonds abgeschlossen. Mehr als 30 Investoren haben dafür Kapitalzusagen über 567 Millionen Euro gegeben. Hinzu kommt das Co-Investment der Deutschen Beteiligungs AG von 133 Millionen Euro, so dass mit dem neuen DBAG Fund VI für Investitionen in Management-Buy-outs mittelständischer Unternehmen im deutschsprachigen Raum 700 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

2011 – DBAG legt weiteren Parallelfonds DBAG Expansion Capital Fund auf

Nach dem Zeichnungsschluss des DBAG Expansion Capital Fund stehen der Deutschen Beteiligungs AG 242 Millionen Euro für Minderheitsbeteiligungen an mittelständischen Unternehmen zur Verfügung. Mit dem neuen Fonds erweitert die DBAG ihre Investorenbasis: Knapp 40 Prozent der Investitionszusagen für den DBAG Expansion Capital Fund stammen von neuen Investoren. Die übrigen Zusagen haben Investoren der Buy-out-Fonds gegeben. Sechs Zehntel der Mittel kommen aus Deutschland, der Rest überwiegend aus den USA und aus Frankreich.

2010 – Die DBAG hat einen neuen Ankeraktionär

Der Unternehmer Dirk Roßmann, Gründer und Mehrheitsgesellschafter der Drogeriekette Rossmann, hat seinen Anteil an der Deutschen Beteiligungs AG auf gut 20 Prozent erhöht. Herr Roßmann hatte sich 2008 erstmals mit einem Anteil von drei Prozent an der DBAG beteiligt.

2007 – DBAG Fund V beginnt Investitionsphase/Deutsche Bank zieht sich vollständig zurück

Im Februar beginnt die Investitionsphase des DBAG Fund V; er investiert gemeinsam mit der DBAG im Verhältnis 4 zu 1 in Management-Buy-outs, vorwiegend in Deutschland.

Im Juni veräußert die Deutsche Bank ihr letztes Aktienpaket an der Deutschen Beteiligungs AG, nachdem sich die beiden anderen beiden Großaktionäre (Gerling-Versicherung und Vermögensverwaltung Wilhelm von Finck) ihre Anteile schon zuvor abgegeben hatten. Damit sind zum ersten Mal 100 Prozent der Aktien im Streubesitz.

2006 - DBAG Fund V übertrifft Zielmarke

Mit Investitionszusagen von 434 Millionen Euro schließt die DBAG das Fundraising für ihren neuen Parallelfonds ab. Nahezu alle Investoren des Vorgängerfonds DBAG Fund IV machen Investitionszeichnen auch für den neuen Fonds. Darüber hinaus gewinn die DBAG weitere bekannte und angesehene institutionelle Investoren aus dem Ausland als neue Investoren für den Fonds.

2003 - DBAG legt Parallelfonds DBAG Fund IV auf: Verbreiterung der Investorenbasis

Mit Erfolg hat die Deutsche Beteiligungs AG im September 2003 ihr Fundraising für den Buy-out-Fonds DBAG Fund IV abgeschlossen: Institutionelle Investoren haben 228 Millionen Euro zugesagt. In dem neuen Fonds managt die Deutsche Beteiligungs AG erstmals Mittel von Investoren, die nicht zum Aktionärskreis der Gesellschaft gehören. Beteiligt an dem Fonds sind institutionelle Anleger wie Banken und Versicherungen sowie Familienvermögen.

1997 - Neue Aktionärsstruktur/Erste Mehrheitsbeteiligungen

Seit 4. November 1997 befindet sich der größte Teil der Aktien der Deutsche Beteiligungs AG (55 Prozent) im Streubesitz. Die übrigen 45 Prozent werden mit jeweils 15 Prozent von der Deutschen Bank, dem Gerling-Konzern und der Vermögensverwaltung Wilhelm von Finck gehalten. Die Neuordnung des Aktionärskreises wurde durch das Ausscheiden der DBG Vermögensverwaltungsgesellschaft GmbH möglich, die einen Anteil von 26,25 Prozent des Aktienkapitals hielt. Die Deutsche Bank reduziert ihren Anteil von 20 Prozent auf 15 Prozent. Die Unternehmenspolitik wird weiter entwickelt: Seit 1997 übernimmt die Deutsche Beteiligungs AG auch im Inland Mehrheitsbeteiligungen.

1996 - Deutsche Beteiligungs AG wird Managementgesellschaft/Neupositionierung der Aktie

Seit 1. November 1996 verfügt die Deutsche Beteiligungs AG über eigenes Personal. Das Managementteam, das zuvor über die Deutschen Beteiligungsgesellschaft mbH die Geschäfte der Deutschen Beteiligungs AG begleitete, wechselt zur Deutschen Beteiligungs AG, der Geschäftsbesorgungsvertrag wird dementsprechend aufgehoben. Die Aktie wird in 1996 marktgerechter positioniert. Die Vorzugsaktien werden in Stammaktien umgewandelt und in den Amtlichen Handel mit variabler Notierung einbezogen. Außerdem wird der Nennwert der Aktien auf 5 DM herabgesetzt. Als letzter Schritt der Neupositionierung wechselt die Deutschen Beteiligungs AG das Börsensegment. Seit dem 19. Juli 1996 werden die Aktien variabel im Amtlichen Handel der Frankfurter und der Düsseldorfer Börse notiert.

1995 - Novellierung des UBGG ermöglicht umfassende strategische Neuausrichtung

Durch die Novellierung des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) wurden insbesondere die Anlagemöglichkeiten erweitert.  Vor allem konnte die Deutsche Beteiligungs AG von diesem Zeitpunkt an im Ausland investieren. Durch die neuen Geschäftsmöglichkeiten eröffnen sich der Aktie der Deutsche Beteiligungs AG neue Perspektiven.

1990 - Kapitalerhöhung und Börseneinführung der Stammaktien

1990 wird das Grundkapital der Gesellschaft um 15.000.000 DM auf 45.000.000 DM erhöht. Bei einem Bezugsverhältnis von jeweils 4:1 werden die Stamm- und Vorzugsaktien zu 150 DM (76,69 €; inzwischen gibt es ausschließlich nennwertlose Stückaktien, und es hat ein Aktiensplitt im Verhältnis 1:10 stattgefunden) angeboten.

1987 - Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) tritt in Kraft

Mit dem UBGG, das am 1. Januar 1987 in Kraft tritt, hat der Gesetzgeber einen besonderen Typus der Kapitalbeteiligungsgesellschaft geschaffen: die Unternehmensbeteiligungsgesellschaft. Mit diesem Gesetz werden - wie oben erwähnt - zwei Ziele verfolgt: Die Eigenkapitalausstattung nicht börsennotierter mittelständischer Unternehmen soll durch die Eröffnung eines indirekten Zugangs zum organisierten Kapitalmarkt gestärkt werden, und der Kurszettel der deutschen Börsen soll durch Papiere bereichert werden, die einem breiten Anlagerpublikum eine mittelbare Beteiligungsmöglichkeit an nichtbörsennotierten mittelständischen Unternehmen bieten.

Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die sich den Vorschriften des UBGG (im wesentlichen Anlage- und Refinanzierungsvorschriften) unterwerfen, erhalten den Status einer Unternehmensbeteiligungsgesellschaft und sind damit von der Gewerbe- und Vermögenssteuer befreit. Die Gesellschaft muss innerhalb einer bestimmten Frist an der Börse eingeführt werden und die Gründungsgesellschafter müssen einen bestimmten Teil ihrer Anteile abgeben.

1985 - Einführung der Vorzugsaktien an der Frankfurter und Düsseldorfer Börse

Im Dezember 1985 wird die Deutsche Beteiligungs AG an der Frankfurter und Düsseldorfer Wertpapierbörse eingeführt. Sie ist mit einem Grundkapital von 30.000.000 DM ausgestattet, das sich je zur Hälfte in Stamm- und Vorzugsaktien aufteilt. Die stimmrechtslosen Vorzugaktien werden zu einem Preis von 140 DM (71,58 €; inzwischen gibt es ausschließlich nennwertlose Stückaktien, und es hat ein Aktiensplitt im Verhältnis 1:10 stattgefunden) angeboten.

1984 - Gründung der Deutschen Beteiligungs AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft

Die Deutsche Beteiligungs AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft wird im Dezember 1984 von der Deutschen Bank AG, Frankfurt am Main, und dem Bankgeschäft Karl Schmidt, Hof, im Vorgriff auf das Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) gegründet. Gedanke hinter der Gründung und später hinter dem Gesetz ist, nicht börsennotierten mittelständischen Unternehmen den indirekten Zugang zum organisierten Kapitalmarkt zu eröffnen und einem breiten Anlegerpublikum die mittelbare Beteiligung an diesen Unternehmen zu ermöglichen.

Die neu gegründete Gesellschaft übernimmt Beteiligungen an 12 Unternehmen im Wert von 21 Mio. € aus dem Portfolio der Deutsche Beteiligungsgesellschaft mbH. Per Geschäftbesorgungsvertrag betreut die Deutsche Beteiligungsgesellschaft mbH die Deutsche Beteiligungs AG als Managementgesellschaft.

1965 - Gründung der Deutschen Beteiligungsgesellschaft mbH

Die Deutsche Beteiligungsgesellschaft mbH wird 1965 gegründet - mit dem Ziel in Deutschland eine Form der Eigenkapitalfinanzierung für nicht börsennotierte Unternehmen anzubieten, die in den USA und in Großbritannien bereits etabliert ist.

Als Managementgesellschaft beteiligt sie sich über verschiedene Fonds mit Eigenkapital an nichtbörsennotierten mittelständischen Unternehmen. Die Deutsche Beteiligungsgesellschaft mbH ist eine der ersten Gesellschaften, die in Deutschland Beteiligungskapital anbietet und kann daher als Pionierunternehmen des deutschen Private Equity Marktes bezeichnet werden.