Mit System Maßstäbe setzen
Nach 57 Jahren erfolgreicher Firmenentwicklung ist Lewa heute mit seinen Prozessmembranpumpen und Dosieranlagen auf allen relevanten Märkten der Welt zu Hause. Zugleich bedient das Unternehmen ein breites Branchenspektrum. Und schaut man in die Zukunft, dann ist ein Ende der erfolgreichen Entwicklung noch nicht abzusehen. Das Rezept für diesen Erfolg ist einfach: Lewa betrachtet seine Märkte als ständige Aufforderung zum Besserwerden. Der Markt – und das heißt, der Kunde – stellt eine Aufgabe, und Lewa erarbeitet eine Lösung. Das flexible Baukastensystem liefert Serienbaugruppen als Basis dafür – das spart Kosten. In Maßarbeit erfolgt dann die Anpassung an unterschiedliche Prozess- und Fluidanforderungen. Lewa definiert Kundennutzen aber nicht nur in technischen Merkmalen und einem hohen Qualitätsanspruch. Erstklassiger Service, weltweite Präsenz und ein internationales Projektmanagement gehören dazu. Öl, Gas und Chemie, dies sind die historischen Kernmärkte, aus denen heraus sich Lewa entfaltet hat. Damit zum Beispiel an den weltweiten Förderstandorten Mineralöl und Erdgas gefördert werden können, pumpen Lewa-Systeme entsprechende Fluide und Additive bis zu 10.000 Meter in die Tiefe. Die Systeme helfen auch, Korrosion bei Förderprozessen zu vermeiden.
„German Engineering“ – das sind Geschäftsmodelle im Maschinenbau, in der industriellen Automatisierung oder in der Auto-mobilzulieferung, die auf herausragenden Ingenieurleistungen gründen. Auf diesem Feld kann die Deutsche Beteiligungs AG aufgrund ihrer Erfahrung unternehmerische Risiken besonders gut kalkulieren und wirtschaftliche Potenziale abschätzen. Große Relevanz haben Lewa-Produkte in der Pharmaindustrie: Weltweit wird heute kein Insulin produziert, an dem nicht Lewa-Technologie beteiligt ist. Spezielle Dosiermembranpumpen stellen sicher, dass die Herstellung des Stoffs zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes frei von Verunreinigungen bleibt. Auch im Zukunftsmarkt Energie und Umwelt spielt das Leonberger Unternehmen längst entscheidend mit: So sind die Lewa-Erzeugnisse an der Produktion von Biokraftstoffen ebenso beteiligt wie an der Verpressung und dem Transport von CO2 in unterirdische Lager. Dabei müssen die Pumpen bzw. Systeme mit Drücken von bis zu 1.200 bar und Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius umgehen. „Creating Fluid Solutions“ – unter diesem Motto nimmt Lewa sein Erfolgsprinzip mit in die Zukunft. Und die liegt nach der Übernahme durch Nikkiso mehr denn je auf den Weltmärkten. |